Kategorie: Berlin Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Botschaft des Staates Israel
Israels Außenminister Avigdor Lieberman ist am Mittwoch zu einem 24-stündigen Besuch in der Bundeshauptstadt eingetroffen. Noch am Abend traf er sich mit seinem deutschen Amtskollegen Guido Westerwelle.
Bei dem zweieinhalbstündigen Treffen gab Lieberman seine Entscheidung bekannt, im kommenden Jahr ein israelisches Konsulat in München zu eröffnen. Die beiden Minister einigten sich darauf, Arbeitsgruppen zu bilden, um die Zusammenarbeit zwischen den Staaten zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf der jüngeren Generation liegen.
Lieberman lud Westerwelle zu einem erneuten Israel-Besuch ein, worauf der Bundesaußenminister entgegnete, er würde bald kommen.
Die Minister sprachen auch über regionale Fragen und die israelisch-palästinensischen Verhandlungen. Lieberman bekräftigte, dass das israelische Volk Frieden wolle, die Regierung von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu bereits zahlreiche Gesten des guten Willens initiierte habe, um die Verhandlungen zu erleichtern, und Israel bereit sei, die Verhandlungen unverzüglich und ohne Vorbedingungen fortzusetzen. Auch die andere Seite müsse jedoch guten Willen an den Tag legen.{jcomments on}
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 14. Oktober 2010 19:05
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Kategorie: Berlin Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Avi Efroni
ALBA BERLIN und der israelische Traditionsclub Maccabi Tel Aviv gehen eine außergewöhnliche Kooperation ein: Die beiden Vereine haben ein gemeinsames Nachwuchs-Projekt initiiert, das sowohl einen Austausch der beiden sportlichen Programme als auch einen kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Israel umfasst.

Im ersten Schritt hat sich ALBAs NBBL-Team am Samstag (15.8.) auf eine mit Unterstützung des Landessportbund Berlin organisierte, neuntägige Reise nach Israel begeben. Im kommenden Sommer besucht dann eine Maccabi-Jugendmannschaft die deutsche Hauptstadt.
Vizepräsident Henning Harnisch: „Wir sehen im Kinder- und Jugendbasketball schon immer mehr als nur Trainieren und Spielen, sondern auch eine Chance, sich sozial und kulturell weiter zu entwickeln. Es besteht schon seit vielen Jahren ein Kontakt zwischen ALBA und Maccabi und ich bin sehr glücklich, dass wir das zu einem Austausch mit diesem einzigartigen Basketballclub in diesem einzigartigen Basketballland ausbauen konnten. Unser Dank geht an den Landessportbund Berlin, der die Reisen durch seine finanzielle Unterstützung möglich macht.“
Die Idee einer Partnerschaft zwischen den beiden Clubs entstand bei einem Gespräch zwischen Maccabi-Präsident Shimon Mizrahi, ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi und Sportdirektor Henning Harnisch im März 2009, als Maccabi Tel Aviv im Euroleague-TOP16 zu Gast in der o2 World war. Nun wird die Zusammenarbeit mit einem Austauschprogramm in die Tat umgesetzt: Am Samstag fliegt ALBAs NBBL-Mannschaft von Head Coach Marius Huth nach Tel Aviv, um einen der traditionsreichsten Basketballclubs Europas, vor allem aber auch das Land Israel und seine Kultur besser kennen zu lernen.
Die in Gastfamilien untergebrachten ALBA-Spieler werden dazu Exkursionen zu Zielen wie der Holocaust-Gedenkstätte „Jad Vashem“ in Jerusalem, der historische Stadt Nazaret oder dem Toten Meer unternehmen. In den Familien erhalten die jungen Berliner einen Einblick in das israelische Alltagsleben und die Besonderheiten Israels. Auch sportlich wird es anspruchsvoll für die Basketballtalente: Neben gemeinsamen Trainingseinheiten mit der Maccabi-Jugend werden sie ein Turnier mit den stärksten Jugendteams von Maccabi Tel Aviv und Hapoel Jerusalem bestreiten. Im Sommer des nächsten Jahres besuchen Jugendspieler von Maccabi Tel Aviv dann die deutsche Hauptstadt im Rückaustausch, wo sie ebenfalls in Familien untergebracht werden und ALBA BERLIN und die deutsche Kultur besser kennen lernen sollen.
Israel-Tagebuch: Blog
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 19. August 2010 08:00
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Kategorie: Berlin Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Botschaft des Staates Israel
Israels Botschafter in Berlin, Yoram Ben-Zeev, hat am Dienstag eine Büste des Präsidenten Shimon Peres entgegengenommen, die der Leverkusener Bildhauer Kurt Arentz angefertigt hat.Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. Juli 2010 16:07
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Kategorie: Berlin Veröffentlichungsdatum Geschrieben von Botschaft des Staates Israel
Zurzeit findet in Berlin das Frauenfußball-Festival "Discover Football" mit acht Mannschaften aus der ganzen Welt statt. Unter den Teilnehmerinnen ist auch das "Peace Team" mit sechs Spielerinnen aus Israel und sechs Spielerinnen aus den palästinensischen Gebieten, das vom israelischen Peres Center for Peace und der palästinensischen Al Quds Association for Democracy and Dialogue betreut wird.
Die Botschaft des Staates Israel hat für das israelisch-palästinensische Team am Montag, 12. Juli, einen kleinen Empfang gegeben. Der israelische Gesandte, Emmanuel Nahshon, bezeichnete die Spielerinnen als "echte Champions für den Frieden" und überreichte dem Team einen Pokal mit der Gravur "Champions of Peace".
Die Palästinenserin Lana (24) betonte, während der gemeinsamen Zeit hätten Israelis und Palästinenser viel voneinander und übereinander lernen können. Ihre israelische Teamkameradin Josselin (32) ergänzte, die jungen Frauen hätten
schon viel Spaß zusammen gehabt. Es sei ein großer Unterschied, ob man sich ein Urteil übereinander aus der Entfernung bilde oder sich über den Sport plötzlich sehr nahe komme und tatsächlich kennen lerne. Auch außerhalb des Platzes treten die Spielerinnen inzwischen als Team auf, so die Beobachtung der Betreuer. Den größten Zusammenhalt zeigten sie jedoch während ihrer Fußballspiele, von denen das Team bislang zwei gewann.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 12. Juli 2010 21:45
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